• Wenn der Lack noch nicht ganz ab ist, dann lohnt sich die Pulverbeschichtung der Felgen

Wenn der Lack noch nicht ganz ab ist, dann lohnt sich die Pulverbeschichtung der Felgen

Erstellt am 29.09.2015

Wenn die Autofelgen durch Korrosion, Lackschäden oder Felgenschäden unschöne Stellen bekommen haben, dann kann das Pulverbeschichtungsverfahren dabei helfen, den ursprünglichen schönen Glanz der Felgen wieder herzustellen. Dieses Verfahren eignet sich auch dann besonders gut, wenn die Felgen einen knalligen Anstrich oder metallischen Glanz erhalten sollen. Durch die Bearbeitung der Felgen mittels der Pulverbeschichtung, welche auch als Kunststoffbeschichtung oder Pulverlackierung bekannt ist, kann man die Widerstandsfähigkeit der Räder steigern und eine gute Optik erreichen. Die Pulverbeschichtung ist ein Verfahren, bei dem die Felgen durch eine umweltfreundliche und lösungsmittelfreie Methode lackiert werden. Hierbei können alle Materialien beschichtet werden, die leitfähig sind, besonders Aluminium, Stahl und verzinkter Stahl, denn diese Stoffe sind in Bezug auf Lackhaftung und Korrosionsschutz am besten geeignet.

Die Pulverbeschichtung ist für alle geeignet, die ihren Autofelgen einen optischen Vorzug verleihen möchten. Dieses Verfahren zur Felgenveredelung verleiht den Radkränzen einen edlen Look, darüber hinaus können sowohl matte als auch hochglänzende Farbtöne Verwendung finden. Felgen, die mittels dieser Prozedur behandelt wurden, lassen sich außerdem danach leichter reinigen, da die glatte und gleichmäßige Oberfläche die Anhaftung oder das Eindringen von Fett und Schmutz nicht zulässt.

Die Arbeitsschritte beim Auftragen des Pulverlacks

Die Oberfläche, auf die der Pulverlack aufgetragen werden soll, muss zunächst von dem ursprünglichen Lack befreit werden. Danach wird die Fläche angeraut und letztendlich pulverbeschichtet. Zur Befreiung des alten Lacks wird ein chemisches Tauchbad verwendet. Die Felgen werden angeraut und danach sand- oder glasperlengestrahlt, da dadurch die metallische und chemische Reinheit der Oberfläche hergestellt wird. Dann kann es an die Pulverbeschichtung gehen, die mittels einer Sprühpistole durchgeführt wird, an deren Führung eine Aufladung der Lackpartikel durch Reibung oder mittels einer Elektrode geschieht. Durch die Gegenladung des Materials bleiben die Partikel haften. Es sind insgesamt drei Vorgänge dieser Art der Beschichtung erforderlich, und zwar die Grundierung, der Farblack und der Klarlack. Die Felgen müssen nach jedem Durchgang für ungefähr 40-50 Minuten in einem Ofen auf 200 Grad Celsius erhitzt werden die Farbe in das Material einbrennt und eine feste Schicht bildet.

Pulverbeschichtung der Felgen - die wichtigsten Entscheidungsmerkmale

Pulverbeschichtete Felgen sind heute so aktuell wie nie zuvor, daher werden die meisten Alufelgen bereits nach der Herstellung mit diesem Verfahren bearbeitet. Die Vorzüge liegen auf der Hand, die Schmutz abweisende Beschichtung sorgt für eine pflegeleichte Behandlung bei der Reinigung, da lediglich Wasser und ggf. ein Felgenreiniger ausreichen, um die Alufelgen vom Schmutz zu befreien. Die Pulverbeschichtung gewährt außerdem bei guter Behandlung eine lange Lebensdauer, dafür sorgen die Schlag- und Kratzfestigkeit der dicken Farbschicht. Der Hauptfaktor für die Entscheidung zu diesem Verfahren ist die glatte Oberfläche, die den Radkränzen ihre vorteilhafte Optik verleiht.

Das sollte bei diesem Verfahren beachtet werden

Der glänzende Auftritt muss teuer bezahlt werden, denn der Preis des verschönernden Verfahrens ist etwa doppelt so hoch wie bei einem vergleichbaren Verfahren mit Nasslack. Im Weiteren ist es nicht ausgeschlossen, dass wegen der starken Pulverbeschichtung kleine unschöne Unebenheiten als Begleiterscheinung auftreten. Darüber hinaus dürfen die Beschichtungen mit Pulverlack nicht mit handelsüblichen Polituren behandelt werden, da die darin enthaltenen Schleifkörper die Lackschicht beschädigen können.

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